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| Der TV Asberg 1897 e.V. ist beliebtester Amateur-Fußballverein am Niederrhein |
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Nachdem der TVA bereits als souveräner Sieger der Vorausscheidung in die Finalrunde ging, wurden die Ost-Moerser auch dort von den Lesern der NRZ mit deutlichem Abstand zum Gesamtsieger gewählt. Zweiter wurde der PSV Wesel, Dritter der SV Haldern.
Für das tolle Ergebnis der Moerser gab es zur Belohnung von der NRZ einen Gutschein über 1000 € für Trainingsequipment und einen Trainingstag für die Jugend mit Bernhard (Ennatz) Dietz, Mannschaftskapitän und Europameister mit der deutschen Nationalmannschaft 1980.
„Wir sind mächtig stolz über das Engagement unserer Mitglieder, freuen uns sehr über dieses Ergebnis und danken der NRZ für diese tolle Aktion”, so Werner Dlugokinski, Fußball-Abteilungsleiter.
Gut 800 Mitglieder hat der TVA, knapp 450 davon gehören der Fußball-Abteilung an, die sich derzeit auf 16 Jugend-, 3 Senioren- und zwei Hobbymannschaften verteilen.
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„Im vergangenen Jahr haben wir unter reger Beteiligung von Trainern, Eltern und älteren Junioren das Förderkonzept 2014 erarbeit. Seit August 2009 arbeiten wir daran, Kinder und Jugendliche in ihrem Sport optimal zu fördern. Eckpunkte sind dabei die Trainerausbildung, die Kooperation mit FVN und LSB (Integration von Migranten) und eine enge Zusammenarbeit mit Schulen in der Umgebung. Auch wird darin eine Kooperation oder gar Fusion mit den Nachbarvereinen angestrebt um auf lokaler Ebene die Kräfte zu bündeln,“ erklärt Dlugokinski und nennt das Handball-Konzept „Moerser Adler“ als vorbildlich.
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Und weiter: „Unser Problem ist jedoch die Platzanlage, die in den Abendstunden aus allen Nähten platzt. Durch die Ganztagsbetreuung auch an den Grundschulen können immer mehr Kinder erst spät dem außerschulischen Sport nachkommen. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Mannschaften die Plätze in den frühen Abendstunden nutzen müssen und sich dem zufolge alles in einem kleinen Zeitfenster konzentriert,“ berichtet Dlugokinski.
„Wir haben über 30 ehrenamtliche Trainer und Betreuer und am Wochenende teilweise bis zu 8-12 Heimspiele. Das ist mit einen Aschen- und einem Naturrasenplatz (ohne Flutlicht) zumindest in der witterungsbedingten und dunkleren Jahreszeit kaum zu bewältigen,“ so der Abteilungsleiter. „Zudem haben wir seit September des vergangenen Jahres einen hohen Zulauf von Kindern, wonach wir an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen“.
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„Im Sommer kommt noch hinzu, dass wir uns den Naturrasenplatz mit unseren Faustballern teilen. Und die spielen bekanntlich in der zweiten Bundesliga.“
„Die Nachfrage von Mädchen, die ebenfalls Fußballspielen wollen, ist mittlerweile auch vorrangig zu verfolgen, wissen aber um die Problematik unserer Platzkapazitäten“.
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„In der heutigen Zeit halten wir es gesellschaftspolitisch für unverantwortlich, Kinder die Sport treiben wollen, nicht aufnehmen zu können! Hier muss die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Die Arbeit für die Kinder und Jugendlichen tun wir gern!“
„Im Sommer ist bekanntlich die WM in Südafrika und 2011 die Frauen-WM in Deutschland, und wie wir aus Erfahrung wissen, wird es dann erneut einen Run auf die Vereine geben“.
„Aus der geschilderten aktuellen Problematik und um die Kapazitäten zu schaffen, haben wir in einem internen Kreis die Möglichkeit diskutiert, den Naturrasenplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, um diesen ganzjährig nutzen zu können oder ob zu den beiden vorhandenen Plätzen ein zusätzlicher Kunstrasenplatz gebaut werden kann,“ schildert er auch mit Blick auf den deutlichen Wettbewerbsvorteil der umliegenden Vereine mit Kunstrasen. „…denn diese können auch spielen, wenn alle anderen Plätze wegen des Wetters gesperrt sind!“
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„Da die Kassen der Stadt aber leer sind, wird dieses Projekt wohl nur mit einer großen Portion Eigenleistung zu stemmen sein“, so Werner Dlugokinski.“ Aber mit dem Engagement, mit dem viele Mitglieder zum Titel „NRZ-Meisterverein“ beigetragen haben, scheuen wir die bevorstehenden Aufgaben nicht!“
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